Medizinische Behandlung
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Wer macht eigentlich was?
Psychotherapie, Klinische Psychologie und Psychiatrie
unterscheiden sich in Aufgaben und Schwerpunkten. Sie ergänzen sich jedoch häufig sinnvoll in der Versorgung.
unterscheiden sich in Aufgaben und Schwerpunkten. Sie ergänzen sich jedoch häufig sinnvoll in der Versorgung.
🧠 Psychotherapie
Längerfristige Begleitung und persönliche Entwicklung
Psychotherapie richtet sich an Menschen, die ihre seelische Gesundheit stabilisieren, Belastungen bearbeiten oder persönliche Veränderungsprozesse anstoßen möchten. Psychotherapie setzt die Bereitschaft und Fähigkeit zur regelmäßigen Selbstreflexion voraus und ist daher nicht immer die erste Wahl, wenn diese aktuell noch nicht gegeben ist.
Schwerpunkte
- Therapeutische Diagnostik und Behandlung
- Einzel-, Paar- und Gruppentherapie
- Fokus auf Gespräche, Beziehung und Veränderungsprozesse
Wichtig
- Keine medikamentöse Behandlung
- Keine klinisch-psychologischen Testverfahren
🧩 Klinische Psychologie
Diagnostik und zeitlich begrenzte Behandlung
Die Klinische Psychologie konzentriert sich auf die fundierte Abklärung psychischer Belastungen und eine darauf aufbauende Beratung oder Behandlung. Sie kann sowohl kurzzeitherapeutisch (z.B. Psychoedukation, Exposition, bestimmte Trainings...) als langzeittherapeutisch (z.B. Schematherapie) angeboten werden. Sie kann gleich wie die Psychotherapie kann auch im Einzel-, Paar- und Gruppensetting stattfinden.
Schwerpunkte
- Klinisch-psychologische Diagnostik und Testverfahren
- Beratung und psychologische Behandlung
- Einschätzung von Ressourcen, Belastungen und Risiken
Wichtig
- Keine medikamentöse Behandlung
⚕️ Psychiatrie
Ärztliche Versorgung bei psychischen Erkrankungen
Die Psychiatrie ist ein medizinisches Fachgebiet und zuständig für ärztliche Diagnostik und Behandlung.
Schwerpunkte
- Medizinische Diagnostik
- Verordnung und Begleitung medikamentöser Therapien
- Ärztliche Beurteilung von Krankheitsverläufen
Gut zu wissen
In der Praxis arbeiten Psychotherapie, Klinische Psychologie und Psychiatrie oft eng zusammen. So können Diagnostik, Gesprächsbehandlung und medizinische Versorgung sinnvoll kombiniert werden. Ziel ist eine möglichst passgenaue Unterstützung für die jeweilige Lebenssituation.















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