AUTISMUS
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S3-Leitlinie Autismus
Leitlinien sind nicht bindend. Sie sollen jedoch eine starke Orientierung geben, weil sie den aktuellen Stand der Wissenschaft, insbesondere die Ergebnisse von randomisierten Studien und den Konsensus der eingeladenen nationalen Expertenrunde aus vielen Berufsgruppen und Betroffenen und Angehörigen (zu wenige) wiedergeben. Es gibt sie auch für viele Erkrankungen der somatischen Medizin.
Zusammenfassend sind die primären Ziele dieser Leitlinie zu Autismus-Spektrum-Störungen:
- Zusammenführung wissenschaftlicher Erkenntnisse und breiter klinischer Erfahrung zu „Best-Practice“-Empfehlungen, die soweit möglich evidenzbasiert formuliert werden, sowie die weite Verbreitung und Förderung der Umsetzung der entsprechenden Empfehlungen
- Schaffung von Transparenz über klinische Entscheidungsgrundlagen
- Bereitstellung evidenz- oder konsensbasierter Empfehlungen für die Diagnostik von Autismus-Spektrum-Störungen
- Bereitstellung evidenz- oder konsensbasierter Empfehlungen für die wirksame Behandlung von Autismus-Spektrum-Störungen
- Bereitstellung evidenz- oder konsensbasierter Empfehlungen für psychosoziale Unterstützungsangebote sowie Maßnahmen zur Integration in Schule und Arbeitsmarkt
- Verbesserung der Kommunikation zwischen den jeweiligen Fachkräften, Patienten und ihren Eltern bzw. Sorgeberechtigten
- Identifizierung von Schwerpunkten zukünftiger Forschung
- Förderung der Implementierung evidenz- und konsensbasierter Empfehlungen durch die Adaptation an das deutsche Gesundheitssystem















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